Mit ‘blaue Stunde’ getaggte Artikel

8 Sep

Fotokurs zum Festival of Lights 2014 in Berlin verfügbar

Ab heute ist die Anmeldung für die Workshops zum diesjährigen Festival of Lights möglich. Sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene werde ich viele interessante Tipps & Tricks zur Nachtfotografie erzählen. Ziel ist es atemberaubende Fotos zu schießen, die man sich anschließend ins Wohnzimmer hängen möchte.

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25 Aug

Cornwall im Sommer 2014

Fotoreise nach Cornwall in England

Diesen Sommer durfte ich eine Woche im wunderschönen Cornwall im Südwesten von England verbringen. Zunächst denkt fast jeder bei dem Namen Cornwall an die Rosamunde Pilcher Filme, die immer abends auf den öffentlich rechtlichen Sendern laufen. Doch das wird dieser grandiosen Ecke Englands nicht mal ansatzweise gerecht!

Fotomotive überall!

Startpunkt unserer Ausflüge war das kleine verschlafene ehemalige Fischerdorf Penzance ganz im Westen von England. Von dort aus lassen sich fast alle Sehenswürdigkeiten Cornwalls in knapp einer Autostunde erkunden.
Auf Grund der spürbaren Ausläufer des Golfstromes herrscht in Cornwall sehr mildes Klima und eine sehr grüne Vegetation.
Neben der großen Weite hat mich das teilweise fast schon mittelmeerartige Klima mit Palmen und Sandstränden beeindruckt.

Für mich ist Cornwall ein echter Geheimtipp, nur knapp fünf Autostunden von London Heathrow entfernt und so gut wie kein Massentourismus. Auch aus Fotografensicht gibt es viele spannende Motive, wie ihr im Folgenden seht (ja Stonehenge liegt nicht in Cornwall, ist aber trotzdem eine Reise wert und nur ein kleiner Umweg vom Flughafen):

12 Jun

Sportfotos für die Aktiv Laufen Sommerausgabe mit einer Modestrecke von Andreas Schwarz

Ab 14.06.2013 findet ihr jede Menge Fotos von mir in der Laufzeitschrift: Aktiv Laufen! Zur Einstimmung auf den Sommer eine Modestrecke zum Thema: Laufen bei Nacht in Berlin!

Wie auf Facebook angekündigt findet ihr hier die Bilder in originaler Größe zum Anschauen! Ihr seht sich noch weitere großartige Motive, die es leider aus Platzmangel nicht in die Zeitschrift geschafft haben.

18 Apr

Filter in der Fotografie am Beispiel von HiTech Filtern

Was bewirkt ein Filter?

Ein Filter verändert das einfallende Licht an der Vorderseite des Objektives. Es gibt verschiedene Filterarten. Dieser Artikel behandelt Grauverlaufsfilter, im englischen auch GND-Filter (graduated neutral density filter) genannt.

Die Besonderheit dieser Filter ist, dass sie zu einem Ende hin transparent werden, wohingegen das andere Ende einen dunkelgrauen Verlauf aufzeigt. Es gibt GND-Filter sowohl mit weichem als auch mit hartem Übergang.

Welchen Filter nutze ich und warum?

hitech-filter-gnd-graufilter-reverse-test-erfahrung-landschaft-fotografie-praxis-5

Ich verwende zurzeit ausschließlich Filter der Firma Formatt aus England. Als Grauverlaufsfilter nutze ich dieses Set: Hitech Grauverlaufsfilter soft

Die Besonderheit dieser Filter ist zum einen die Größe (100mm x 125mm) und zum anderen das Material des Filterglases. Die Filter werden nämlich nicht wie sonst üblich in das Objektivgewinde geschraubt. Aufgrund der praktischen Größe kann man die HiTech wunderbar mit der Hand vor das Objektiv halten. Gerade wenn es schnell gehen muss, ist das ein unschätzbarer Vorteil. Bei längeren Belichtungszeiten ist allerdings eine ruhige Hand erforderlich ;)

Die Filter sind eigentlich für die Verwendung mit Mittelformatobjektiven gebaut. Deshalb die Abmessungen – aber nirgendwo steht geschrieben, dass man sie nicht auch bei Kleinbildkameras verwenden kann.

Für ein exaktes Fotografieren kann man die Filter aber auch ganz klassisch in eine Filterhalterung stecken, welche wiederum mit dem Objektiv verschraubt wird.

Wichtig bei allen Filtern – und das ist oftmals auch der Grund für den höheren Preis – ist das verwendete Glas. Simple und günstige Filter z.B. von Hama verwenden oft sehr billiges und nur einfach vergütetes Glas. Dies führt dann zu einem verschlechterten Lichteinfall auf das Objektiv. Jeder zusätzlich vor der Linse montierte Filter verändert den Lichteinfall durch Brechung, Reflexion etc. Je neutraler / hochwertiger das verbaute Glas im Filter ist, desto weniger verändert es die Charakteristik des Lichtes. Auch die Farben werden durch die HiTech Filter kaum verändert.

B+W Filter ist weiterer Filterproduzent aus Deutschland, der ebenfalls sehr hochwertige Produkte anbietet.. Die B+W Filter werden aber alle, soweit mir bekannt, in das Objektivgewinde geschraubt. Die Filter sind aber auch sehr farbneutral und gerade die Graufilter kann ich sehr empfehlen. Dazu aber in einem späteren Blogeintrag mehr.

Wofür verwende ich GND-Filter?

Haupteinsatzzweck  ist natürlich die Landschafts- und Architekturfotografie, um die Helligkeit des Himmels an die des Bodens anzupassen und um Überbelichtung zu verhindern. Es gibt die GND-Filter in zwei verschiedenen Varianten: einmal mit hartem Verlauf und einmal mit weichem Verlauf. Ich selbst bevorzuge die weiche Variante, da mir die Wirkung natürlicher und dezenter erscheint.

In dem Set sind jeweils drei Filter mit drei unterschiedlichen Abdunklungsstufen:

  • ND 0,3 entspricht 1 Blende dunkler
  • ND 0,6 entspricht 2 Blenden dunkler
  • ND 0,9 entspricht 3 Blenden dunkler

Je nach Lichtsituation hat man nun den entsprechenden Filter um seine Belichtung anzupassen. Aufgrund der hohen Verarbeitungsqualität ist es sogar möglich zwei Filter gleichzeitig zu nutzen. Dieser Fall kam bei mir aber bisher erst sehr selten vor, da man dabei Gefahr läuft eine zu übertriebene, unnatürliche Lichtsituation zu erzeugen.

Nun ein paar Bilder der Filter und deren Wirkung:

hitech-filter-gnd-graufilter-reverse-test-erfahrung-landschaft-fotografie-praxis-4

Auf der Herstellerseite gibt es noch jede Menge weitergehende Informationen zum Thema Filter und deren Verwendungsmöglichkeiten.

Wann benutze ich einen Hitech Grauverlaufsfilter soft?

Immer dann, wenn der Kontrast im Motiv zu groß ist – sprich der Himmel deutlich heller als der Boden ist. Also in den meisten Fällen bei der Landschaftsfotografie.

Beispiel:

Einmal ohne jeglichen Filter

hitech-filter-gnd-sunrise-sonnenuntergang-anwendung-how-to

und einmal mit GND-0,9 Filter

hitech-filter-gnd-sunrise-sonnenuntergang-anwendung-how-to-2

 

Der Unterschied ist doch sehr gewaltig. Ich denke alle, die ernsthaft an der Landschaftsfotografie interessiert sind, kommen um so einen Filter nicht herum. Die GND-Filter sind wirklich eines der wenigen Zubehörteile, welche einen großen alltäglichen Nutzen aufweisen.

30 Jan

Blaue Stunde – Tool zur Berechnung

Hilfsmittel Tools für Fotografen

Wer kennt es nicht: Man möchte eine Landschafts – oder Architekturaufnahme zur besten Zeit mit dem perfekten Licht fotografieren. Die erfahrungsgemäß besten Resultate erhält man während der sogenannten blauen Stunde. Das ist die Zeit kurz vor dem Sonnenaufgang oder kurz nach dem Untergang. Das Zeitfenster ist aber leider ziemlich klein, da das Licht meistens nur zwischen 30 – 45 min in der Art so ist. Man kann natürlich im Kalender nachgucken, zu welcher Zeit die Sonne aufgeht bzw. untergeht und danach grob 30min einplanen. Möchte man es aber genauer wissen konnte ich bisher diese  Seite empfehlen, die die genauen Uhrzeiten angibt.

Bisherige Webseite:

blaue stunde delta

Diese sehr simpel gestaltete Seite war mein bisheriger Anlaufpunkt. Deltadelta.de

  • Der Vorteil der Seite ist die unschlagbare Einfachheit und der Aufbau: keine Werbung, kein Text, nichts als die nackten Zahlen
  • Der Nachteil: Wenn deine Stadt nicht in der Rangliste verfügbar ist musst du mit ungefähre Werten rechnen; außerdem wurde die Seite seit Jahren nicht mehr bearbeitet; nach 2013 ist Schluss mit den Daten…

Neue Webseite:

blaue Stunde Jens

Die Seite von Jens Koßmagk aus Berlin mit dem ultimativen „Dämmerungsrechner“ ist eine sehr gute Alternative und macht eigentlich alles besser.

  • Vorteil: die Seite ist dank Google Maps universell einsetzbar. Alle meine testweise eingetragenen weltweiten Orte wurden gefunden. Außerdem sind alle Daten auch in Zukunft verfügbar.
  • Zusätzlich wird auch noch angezeigt in welchen Richtungen die Sonne & der Mond auf- und untergehen. Toll! Warum habe ich das erst jetzt gefunden?
  • Nachteile: Gibt es meiner Meinung nach keine.

Es finden sich noch einige andere interessante Tools auf seiner Seite, z.B. ein Online Bildbearbeitungsprogramm und ein Express Programm. Beides sieht ziemlich interessant aus. Leider kam ich bisher noch nicht dazu es mal zu testen.

Fazit:

Jeder der jetzt zur blauen Stunde fotografieren möchte, weiß nun ganz genau, wann er seine Kameraposition gefunden haben sollte. Vielen Dank an Jens, der den hervorragenden „Dämmerungsrechner“ allen kostenlos zur Verfügung stellt.