Mit ‘Zubehör’ getaggte Artikel

14 Sep

Nikon Neuheit D750 DSLR Photokina 2014

Meine Gedanken zur neuen digitalen Spiegelreflexkamera D750 aus dem Hause Nikon

D750_frontZunächst einmal muss ich festhalten, dass sich die Überraschung in Grenzen gehalten hat. Durch Seiten wie nikonrumors oder photorumors ist man in den letzten Jahren immer schon vor einer Produktpräsentation sehr gut informiert und die wirklichen Aha-Erlebnisse bleiben dadurch aus.D750_back Meine Hoffnung ist, dass die neue Nikon D750 näher an der Nikon D810 ist, als an der Nikon D610. Was gefällt mir an der neuen Nikon D750 und was gefällt mir nicht:

PRO:

  • Vollformatsensor mit „nur 24MP“ (mehr brauch ich eigentlich auch nicht)
  • hochwertiger Autofokus wie in der Nikon D4s & Nikon D810 mit 51 Fokuspunkten
  • neuer Gruppenautofokus bei dem mehrere Messpunkte zu einer Gruppe zusammengelegt werden können
  • neuer Monitor auf der Rückseite mit sehr hoher Auflösung
  • 100% Sucher
  • 6,5 Bilder / sec brauche ich relativ selten, aber wenn doch ist es immer besser, mehr als weniger Bilder in der Sekunde schießen zu können
  • Video -FullHD 1080p mit 60 fs/sec
  • unkomprimierte Video 1080p Ausgabe auf einem externen Rekorder
  • Modus:“flat“ bei der Bildausgabe für ein Videosignal, sprich das Motiv wird ohne Veränderung ganz neutral aufgezeichnet, um in der Nachbearbeitung das bestmögliche Resultat zu erhalten
  • Über dem HDMI-Ausgang komplette Signalausgabe inkl. „Zebramodus“; das heißt, es werden die überbelichteten Bereiche im Bild in einem Schwarz/Weißmuster angezeigt
  • Viele freikonfigurierbare Tasten am Gehäuse
  • mehr als 1200 Aufnahmen mit einem Akku
  • USB 3.0 Anschluss (schnelle Übertragung per Tethering in den Rechner möglich)
  • Preis: 2149€ ist wirklich ein faires Angebot für so viele Funktionen
  • Verfügbarkeit Ende September 2014

Neutral:

  • ISO-Bereich von 100 – 12.800 (erweiterbar auf 50 – 51.200) ist heutiger Standart und der Bereich der D810 ist ein wenig umfangreicher
  • integrierte WiFi-Funktion; muss man sehen wie es sich im Alltag verhält mit der Einrichtung und Stabilität; wenn es ähnlich instabil ist wie das Signal von PhaseOne ist es nicht zu gebrauchen und nur ein netter Zeitvertreib
  • 2x Speicherkartenslots sind immer super, da in der Kamera sofort ein Backup der Bilder erzeugt wird, aber warum muss Nikon auf die wenig robusten SD-Karten setzen…das finde ich in der D810 besser gelöst, dort ist einmal ein CF-Schacht und ein SD-Kartenschacht verbaut
  • Blitzsynchronisationzeit verlängert sich ganz leicht auf 1/200sec
  • Einige stört der wegrationalisierte AF-ON Knopf neben dem hinteren Wählrad. Ich arbeite nicht damit, von daher ist mir egal, ob der Knopf vorhanden ist oder nicht
  • Die Anordnung der Knöpfe ist leider nicht so wie bei den anderen professionellen Nikon Kameras, z.B. liegt der Knopf für den Weißabgleich und die Taste für die ISO-Funktion nicht mehr oben auf dem Wählrad, sondern links neben dem Monitor. Es ist nur eine kleine Umgewöhnung aber wenn man zwei Kameras gleichzeitig verwendet z.B: eine D4 und eine D750 ist das schon nervig und kostet Zeit
  • Leider kein sRAW wie in der D810 um Fotos beispielsweise nur in 8MP aufzunehmen, was für die meisten Anwendungen ausreichen würd
  • eingebauter kleiner Blitz

Negativ:

  • Klappdisplay finde ich völlig überflüssig und habe ich noch nie vermisst bei einem Shooting. Außerdem besteht die Gefahr das Display dadurch im Arbeitsalltag abzureißen.
  • Nur 1/4000 sec als kürzeste Belichtungszeit möglich…D810 und D4s erlauben bis 1/8000sec (das ist immerhin eine halbe Blende weniger Spielraum bei der Belichtung )
  • Mir kommt die Nikon D750von den Ausamaßen her sehr klein vor. Ich fürchte längeres Arbeiten in Kombination mit einer schweren Linse wie z.B: Nikon 70-200mm 1:2,8G VR II oder Nikon 80-400 mm 1:4,5-5,6G VR wird selbst mit Batteriegriff anstregend, da die Kamera zu frontlastig wird.
  • Warum bei SD-Karten nur der alte Standart von UHS-1 unterstützt wird, der bei ca 100MB/sec schlapp macht. Besser und vorallem zukunftssicherer wäre es gewesen gleich auf den UHS-2 Standart mit wesentlich höhere Übertragungsraten zu setzen. Heutige SD-Karten erreichen mit UHS-2 schon 280MB/sec, z.B. SanDisk SDXC Extreme Pro 64GB (280 MB/sec)

Das Allerwichtigste: „die Bildqualität der Kamera“. Diese kann ich natürlich noch nicht beurteilen, da noch keine unabhängigen Bilder im Netz zu finden sind. Die Produktbilder von Nikon sind wie immer mit Vorsicht zu genießen, wer weiß wieviel da nachbearbeitet wurde. Wobei die Bilder schon ein wenig retuschiert aussehen, zumindest erkennt man in einigen noch die Sensorflecken…da frage ich mich auch wieder was Nikon sich dabei gedacht hat, solche Bilder als Promomaterial auszugeben…

Fazit

Ich hatte leider zu große Hoffnungen bezüglich eines D700 Nachfolgers. Die D750 ist es jedenfalls nicht, leider…Das Gehäuse entspricht eher einem Einsteigermodell, als einer Profikamera. Außerdem sind viele Kleinigkeiten, die mich zögern lassen diese Kamera sofort zu kaufen. Da wäre zunächst die kürzeste Belichtunsgzeit von „nur“ 1/4000sec, das „bescheidene“ Klappdisplay oder die ausschließliche Nutzung von SD-Karten. Das sind alles Punkte, die für mich gegen einen Kauf sprechen. Auf der anderen Seite reichen mir 24MP völlig aus und ich hatte noch keinen Kunden, der bei einem Auftrag mit einer DSLR mehr Megapixel benötigt hat. Aber nun werde ich mir wohl doch die D810 genauer anschauen und deren Kauf erwägen. Es sei denn, die Bildqualität der D750 ist auf dem gleichen Niveau der D810 oder sogar darüber, dann muss ich wohl doch noch einmal darüber nachdenken. Ein paar Nikonpressebilder (für Bilder in hoher Auflösung einfach bei Nikon.de schauen)

11 Sep

Fotolinks der Woche 37/2014

#1 Zeiss Otus 1,4 / 85mm Objektiv

Zeiss präsentiert das Otus 1,4 / 85mm Objektiv der Öffentlichkeit. Es handelt sich um ein leichtes Teleobjektiv ohne Autofokus, aber dafür mit der besten Bildqualität, die man fürs Kleinbildformat kaufen kann. Erhältlich ab Mitte September 2014, sowohl für Canon als auch für Nikon und der Preis liegt bei 3999,-€!

Zeiss_85mm_objektiv_photokina_2014

Zeiss hat auch ein paar Beispielfotos bei flickr veröffentlicht. Leider werden diese dem Objektiv nicht ansatzweise gerecht. Mir ist es immer unverständlich, warum Firmen, die nicht aus dem Fotografiebusiness stammen viel Geld für Werbefotos ausgeben und Firmen wie Zeiss so gut wir gar kein Geld. Die Fotos wirken eher so als ob ein paar Ingenieure aus der Entwicklungsabteilung ihre Urlaubsfotos zeigen dürfen.

Zeiss_Otus_85mm_objektiv_photokina_2014

In einem ausführlichen Blogbeitrag auf dem hauseigenen Firmenblog stellt Zeiss das Otus 85mm noch einmal genauer inkl. Aufbau vor. Es wird deutlich mit welchem hohem Aufwand Zeiss hier versucht in bisher unbekannte Gebiete beim Kleinbildformat vorzustoßen. Allein die Größe und das Gewicht des Objektivs entsprechen einem Mittelformatobjektiv. In diesem Bereich hat Zeiss ja auch eine uralte Tradition mit der Zusammenarbeit mit Hasselblad aus Schweden. Ich finde dieses Objektiv sehr faszinierend und freue mich schon darauf es auf der Photokina 2014 einmal ausprobieren zu können. Rein vom wirtschaftlichen Faktor her wird dieses Objektiv sicherlich niemals seinen Weg in mein Pelicase finden, dennoch ist es interessant zu sehen, wie durch solche Objektive andere Hersteller (Canon, Nikon) gezwungen werden ihre Objektivpalette zu verbessern. Sicherlich ist ein Nikon 85mm 1,4 oder ein hoffentlich bald erhältliches Sigma 85mm / 1,4 allein schon aufgrund des Autofokus deutlich praxistauglicher. Vom Preis- Leistungsverhältnis wollen wir da gar nicht erst sprechen.

#2 Storm-Chasing Fotograf

Das Bilderportal 500px stellt in unregelmäßigen Abständen besondere Fotografen und deren Bilder vor. Die Idee dahinter ist es einen Tagesablauf des Fotografen zu zeigen und dabei auf das verwendete Equipment zu zeigen. Besonders fasziniert hat mich Brandon Goforth, der sich auf „Storm-Chasing“ spezialisiert hat und dabei sicherlich auch das ein oder andere Mal brenzlige Situationen meistern musste.  Wirklich tolle Gewitter und Sturmfotos, nicht nur für Landschaftsfotografen. ;)fotolinks_brandon_goforth

#3 neues Produkt von Lighttools

Lighttools, der beste Hersteller von Waben für Softboxen hat ein neues geniales System mit dem Namen [ez]Pop veröffentlicht. Damit gehört der umständliche Aufbau bei der Wabenmontage endlich der Vergangenheit an! Chimera war das sogar ein kleines Produktvideo wert und das möchte ich euch nicht vorenthalten. Im Video wird der praktische Nutzen der neuen Funktion sehr deutlich. Auch das Video, wie die Beispielfotos von Zeiss, präsentiert das Produkt nicht sehr gut.

Wer Interesse an Lighttools oder Chimera Produkten hat kann mir gerne eine Mail schreiben.

#4 inspirierender Fotograf der Woche

Der Fotograf diese Woche ist Brad Trent, der aufgrund seiner genialen Businessportraits und seines sehr guten Blogs mit dem tollen Namen: „damn ugly Photography bekannt wurde.

Brad_trent_photographer_portraits

 

8 Sep

Fotokurs zum Festival of Lights 2014 in Berlin verfügbar

Ab heute ist die Anmeldung für die Workshops zum diesjährigen Festival of Lights möglich. Sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene werde ich viele interessante Tipps & Tricks zur Nachtfotografie erzählen. Ziel ist es atemberaubende Fotos zu schießen, die man sich anschließend ins Wohnzimmer hängen möchte.

Fotografie Kurs Festival of lights Berlin 2014 Fotokurs Festival of lights berlin 2014 Festival of lights berlin 2014 fotokurs einsteiger

24 Aug

Fotolinks der Woche 34/2014

#1 Die junge britische Make Up Artistin Laura Jenkinson zeigt, wie man kreativ mit Make Up Comicfiguren ins Gesicht zaubern kann.


#2 Ein englischsprachiger sehr interessanter Artikel zum Thema Bildkompositionen. Für Fotoänfänger sehr zu empfehlen, auch wenn es am Ende zu theoretisch wird…

 

 

 

 

 

 

 

 

#3 44 Einblicke in Maler-und Künstlerateliers, die einem eine Sache ganz deutlich zeigen: wo Kreativität ist, herrscht meistens das absolute Chaos xD

 

 

 

 

 

 

 

 

#4 Alle die die Serie House of Cards kennen werden es sofort erkennen. Die kleine Filmproduktion Filmspektakel aus Wien hat das Intro der amerikanischen Serie in Wien nachgestellt. Wie ich finde sehr detailgetreu und absolut sehenswert.

Vienna in the style of House of Cards from FilmSpektakel on Vimeo.

#5 Zum Abschluss noch der Link zu einem sehr coole Fotografen aus Hamburg Florian Bison.

Bildschirmfoto 2014-08-24 um 17.12.38

27 Mrz

Video Tutorial Colorchecker Passport von X-Rite & die Bearbeitung in Adobe Lightroom

Heute startet eine neue Rubrik auf meiner Seite. Ab sofort wird es in regelmäßigen Abständen Videos zu den unterschiedlichsten Themen rund um Fotografie & Film geben. Unter anderem werde ich auf folgende Bereiche eingehen: Tests von Kameras & Objektiven, Tutorials / Lernvideos für Adobe Lightroom, praktische Tipps und Erfahrungsberichte aus meinem fotografischen Alltag.

Mein Ziel ist es, hauptsächlich über Gegenstände zu berichten, die ich auch wirklich im Alltag nutze und empfehlen kann. Ich werde sowohl Einsteiger- als auch Profiprodukte testen und miteinander vergleichen, um die jeweiligen Vor- und Nachteile zu zeigen. Bei mir wird es keine „gekauften“ Tests geben. ;)

Falls ihr Ideen für ein Tutorial oder Wünsche für Lernvideos habt, zögert nicht, euch bei mir zu melden oder ein Kommentar zu schreiben.

Starten möchte ich heute mit dem ColorChecker Passport der Firma X-Rite. Über dieses kleine Tool habe ich schon einmal einen Artikel verfasst. Da ich nach wie vor sehr überzeugt bin, ist das der Anlass mit dem Colorchecker meinen YouTube Channel zu eröffnen.

Viel Spass beim Anschauen. Wenn ihr Fragen zur Nutzung des Colorcheckers habt, meldet euch einfach bei mir.

Hier ein paar Beispielfotos um den Einsatzzweck des Colorcheckers noch einmal zu verdeutlichen.

Bei dem Foto auf der linken Seite ist das Adobe Standard Profil eingestellt und bei dem Bild auf der rechten Seite das kalibrierte Colorchecker Profil aktiviert:

vergleichfotos-links_normal_rechts_colorcheckervergleichfotos-links_normal_rechts_colorchecker-03vergleichfotos-links_normal_rechts_colorchecker-02

 

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Model: Ann-Kathrin Burmann

Haare & MakeUp: Michaela Möller

Kamera: Max Saurma

Schnitt: Fabio Spitzenberg

2 Mai

Canon-Cash-Back für Gehäuse und Linsen bis 31. Juli 2013

Canon Deutschland hat gestern ein neues Cash-Back-Programm für DSLR Kameras und Objektive veröffentlicht.Canon-Cash-back-2013-Aktion-Deutschland-DSLR-700d

Was ist Cash-Back und was bringt es mir?

Cash-Back kommt aus dem englischen und heißt soviel wie: Geld zurück Aktion. Das bedeutet konkret: Kauft man ab 01. Mai bis zum 31. Juli ein beteiligtes Produkt, erstattet einem Canon zwischen 50€ – 300€ nach dem Kauf zurück!

In der nachfolgenden Tabelle sind alle Produkte und die jeweilige Höhe der Rückzahlung aufgeführt. Als Besonderheit gilt bei der neuen Canon 700d die Cash-Back-Aktion auch noch rückwirkend. Das bedeutet selbst wenn die Kamera vor dem 01.05.2013 gekauft wurde, zahlt Canon den Betrag aus. Ein sehr feiner Zug von Canon, wie ich finde. In den Teilnahmebedingungen steht alles weitere zum Ablauf.

Auf der eigens eingerichteten Canon Cash-Back-Aktionsseite bei Amazon findet ihr alle Produkte aufgelistet.

Produkt Cash-Back-Betrag
EOS 700D Gehäuse 50 €
EOS 700D + EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM 50 €
EOS 700D + EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS STM 50 €
EOS 700D + EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM + EF-S 55-250mm 1:4-5,6 IS II 50 €
EOS 700D + EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS STM + EF 40mm 1:2,8 STM 100 €
EOS 60D Gehäuse 80 €
EOS 60D + EF-S 17-85mm 1:4-5,6 IS USM 80 €
EOS 60D + EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II 80 €
EOS 60D + EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS 80 €
EOS 60D + EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS 150 €
EOS 60D + EF-S 17-85mm 1:4-5,6 IS USM + EF 70-300mm 1:4-5,6 IS USM 150 €
EOS 60D + EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS + EF 40mm 1:2,8 STM 130 €
EOS 7D Gehäuse 100 €
EOS 7D + EF-S 15-85mm 1:3,5-5,6 IS USM 100 €
EOS 7D + EF 17-40mm 1:4L USM 200 €
EOS 7D + EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM 200 €
EOS 7D + EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS 100 €
EOS 7D + EF 70-300mm 1:4-5,6 IS USM 170 €
EOS 7D + EF-S 15-85mm 1:3,5-5,6 IS USM + EF 70-300mm 1:4-5,6 IS USM 170 €
Speedlite 430EX II 50 €
Speedlite 600EX-RT 100 €
EF 8-15mm 1:4L Fisheye USM 200 €
EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM 100 €
EF 16-35mm 1:2,8L II USM 200 €
EF 17-40mm 1:4L USM 100 €
EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM 100 €
EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS 70 €
EF 24-70mm 1:2,8L II USM 300 €
EF 40mm 1:2,8 STM 50 €
EF-S 60mm 1:2,8 Makro USM 70 €
EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM 300 €
EF 70-300mm 1:4-5,6 IS USM 70 €
EF 100mm 1:2,8L Makro IS USM 100 €

In diesem Flyer (Achtung die Datei ist ca. 8MB groß) findet man noch viele weitere Informationen zu den einzelnen Produkten.

23 Apr

Peli Case 1510 im Angebot – sehr gute Fototasche

peli-1510-case-fototasche-equipment-location-wasserdichtWarum eine neue Fototasche?

Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer größeren Fototasche als meine Tamrac 5608 Pro 8Umhängetasche. Ziemlich lange hatte ich den ThinkTank Airport Take Off Fotorucksack favorisiert. Vorteil man kann den Rucksack sowohl klassisch auf der Schulter tragen oder aber einen Griff heraus ziehen und ihn als Trolley nutzen. Mein gesamtes Fotoequipment zusammen mit dem Laptop wiegt doch so einiges und das möchte man nicht über längere Strecken auf dem Rücken tragen.

Ein Fotokollege zeigte mir neulich seine Fototasche: Ein Peli 1510 Case! Ich war sofort begeistert von den vielen Vorteilen des Gehäuses. Hier findet man schon einmal viele Fotos. Taschenfreak Peli 1510

Übersicht der Fakten zum Peli 1510:

  • lebenslange Garantie! Werbespruch: Your break it, we replace it…!
  • wasserdicht bis 1m
  • bruchfest
  • staubdicht
  • zugelassen für Handgepäck im Flugzeug
  • Ausziehgriff um ihn wie einen Trolley zu nutzen
  • integrierte Notebooktasche

Beim Händler peli-fachversand gibt es das Case nun zum Aktionspreis von 298,90€! Normalerweise kostet das Gehäuse über 400€! Da habe ich nicht lange gezögert und den Bestellknopf gedrückt.

Ich wählte die Kombination mit integriertem Notebookhalter im Deckel. Es gibt aber auch schon deutlich günstigere Varianten ohne die Notebooktasche, die aber die gleichen anderen Funktionen aufweisen. Wer schon immer mit einem Peli Case geliebäugelt hat hat nun die Möglichkeit ein richtiges Schnäppchen zu machen. Achja, es gibt nicht nur schwarz als Gehäusefarbe sondern noch drei Andere mehr oder weniger auffällige Farben ;)

Demnächst gibts dann einen kleinen Testbericht zum Peli 1510!

18 Apr

Filter in der Fotografie am Beispiel von HiTech Filtern

Was bewirkt ein Filter?

Ein Filter verändert das einfallende Licht an der Vorderseite des Objektives. Es gibt verschiedene Filterarten. Dieser Artikel behandelt Grauverlaufsfilter, im englischen auch GND-Filter (graduated neutral density filter) genannt.

Die Besonderheit dieser Filter ist, dass sie zu einem Ende hin transparent werden, wohingegen das andere Ende einen dunkelgrauen Verlauf aufzeigt. Es gibt GND-Filter sowohl mit weichem als auch mit hartem Übergang.

Welchen Filter nutze ich und warum?

hitech-filter-gnd-graufilter-reverse-test-erfahrung-landschaft-fotografie-praxis-5

Ich verwende zurzeit ausschließlich Filter der Firma Formatt aus England. Als Grauverlaufsfilter nutze ich dieses Set: Hitech Grauverlaufsfilter soft

Die Besonderheit dieser Filter ist zum einen die Größe (100mm x 125mm) und zum anderen das Material des Filterglases. Die Filter werden nämlich nicht wie sonst üblich in das Objektivgewinde geschraubt. Aufgrund der praktischen Größe kann man die HiTech wunderbar mit der Hand vor das Objektiv halten. Gerade wenn es schnell gehen muss, ist das ein unschätzbarer Vorteil. Bei längeren Belichtungszeiten ist allerdings eine ruhige Hand erforderlich ;)

Die Filter sind eigentlich für die Verwendung mit Mittelformatobjektiven gebaut. Deshalb die Abmessungen – aber nirgendwo steht geschrieben, dass man sie nicht auch bei Kleinbildkameras verwenden kann.

Für ein exaktes Fotografieren kann man die Filter aber auch ganz klassisch in eine Filterhalterung stecken, welche wiederum mit dem Objektiv verschraubt wird.

Wichtig bei allen Filtern – und das ist oftmals auch der Grund für den höheren Preis – ist das verwendete Glas. Simple und günstige Filter z.B. von Hama verwenden oft sehr billiges und nur einfach vergütetes Glas. Dies führt dann zu einem verschlechterten Lichteinfall auf das Objektiv. Jeder zusätzlich vor der Linse montierte Filter verändert den Lichteinfall durch Brechung, Reflexion etc. Je neutraler / hochwertiger das verbaute Glas im Filter ist, desto weniger verändert es die Charakteristik des Lichtes. Auch die Farben werden durch die HiTech Filter kaum verändert.

B+W Filter ist weiterer Filterproduzent aus Deutschland, der ebenfalls sehr hochwertige Produkte anbietet.. Die B+W Filter werden aber alle, soweit mir bekannt, in das Objektivgewinde geschraubt. Die Filter sind aber auch sehr farbneutral und gerade die Graufilter kann ich sehr empfehlen. Dazu aber in einem späteren Blogeintrag mehr.

Wofür verwende ich GND-Filter?

Haupteinsatzzweck  ist natürlich die Landschafts- und Architekturfotografie, um die Helligkeit des Himmels an die des Bodens anzupassen und um Überbelichtung zu verhindern. Es gibt die GND-Filter in zwei verschiedenen Varianten: einmal mit hartem Verlauf und einmal mit weichem Verlauf. Ich selbst bevorzuge die weiche Variante, da mir die Wirkung natürlicher und dezenter erscheint.

In dem Set sind jeweils drei Filter mit drei unterschiedlichen Abdunklungsstufen:

  • ND 0,3 entspricht 1 Blende dunkler
  • ND 0,6 entspricht 2 Blenden dunkler
  • ND 0,9 entspricht 3 Blenden dunkler

Je nach Lichtsituation hat man nun den entsprechenden Filter um seine Belichtung anzupassen. Aufgrund der hohen Verarbeitungsqualität ist es sogar möglich zwei Filter gleichzeitig zu nutzen. Dieser Fall kam bei mir aber bisher erst sehr selten vor, da man dabei Gefahr läuft eine zu übertriebene, unnatürliche Lichtsituation zu erzeugen.

Nun ein paar Bilder der Filter und deren Wirkung:

hitech-filter-gnd-graufilter-reverse-test-erfahrung-landschaft-fotografie-praxis-4

Auf der Herstellerseite gibt es noch jede Menge weitergehende Informationen zum Thema Filter und deren Verwendungsmöglichkeiten.

Wann benutze ich einen Hitech Grauverlaufsfilter soft?

Immer dann, wenn der Kontrast im Motiv zu groß ist – sprich der Himmel deutlich heller als der Boden ist. Also in den meisten Fällen bei der Landschaftsfotografie.

Beispiel:

Einmal ohne jeglichen Filter

hitech-filter-gnd-sunrise-sonnenuntergang-anwendung-how-to

und einmal mit GND-0,9 Filter

hitech-filter-gnd-sunrise-sonnenuntergang-anwendung-how-to-2

 

Der Unterschied ist doch sehr gewaltig. Ich denke alle, die ernsthaft an der Landschaftsfotografie interessiert sind, kommen um so einen Filter nicht herum. Die GND-Filter sind wirklich eines der wenigen Zubehörteile, welche einen großen alltäglichen Nutzen aufweisen.

16 Apr

Adobe Lightroom 5 Beta veröffentlicht

Adobe hat heute Nacht eine neue Betaversion von Lightroom 5 zum kostenlosen Download bereitgestellt. Nach nur knapp einem Jahr eine neue Version zu veröffentlichen ist eigentlich eher ungewöhnlich und sicherlich wird es keine grundlegenden Änderungen geben.

Übersicht der Neuerungen:

  • bessere Performance (wird man sehen, war auch schon bei LR4 groß angekündigt und passiert ist fast nichts, vor allem eine Unterstüzung von mehr als 2 CPU-Kernen wäre sehr wünschenswert)
  • neuer „Healing“Filter (entfernt ungewünschte Objekte, ähnlich wie Content Aware in Photoshop)
  • Upright – bessere Autokorrektur von schiefen Horizonten und stürzenden Linien – sieht in der Vorschau ganz brauchbar aus
  • Radial Gradient – sieht in der Vorschau schonmal ganz gut aus; quasi eine optimierte Vignettefunktion
  • Visualize Spots – geniale Möglichkeit Staubpartikel vom Sensor im Bild schnell zu identifizieren
  • Smart Preview – das klingt sehr genial…angenommen die Fotos befinden sich auf einer externen Festplatte und man möchte trotzdem die Fotos bearbeiten wird das nun möglich. Die Veränderungen werden einfach nachträglich beim erneuten anstecken der Festplatte übernommen
  • HighResolution für Windows – hohe Auflösungen auch für Windows
  • bessere Fotobuchoptionen
  • bessere Ordnung für Filter in Lightroom
  • PNG- Unterstützung – alternatives Format zu jpeg, welches in den nächsten Jahren sicherlich an Bedeutung gewinnen wird, da es verlustfreier komprimiert
  • Verbesserungen im Map-Modul
  • neue Facebookfunktionen
  • und noch vieles mehr!

Was mir noch fehlt:

  • stabileres Tethering (also fotografieren in den Rechner per USB-Kabel)
  • Paralleles betrachten und bewerten auf einem Tablet oder Smartphone, wie es auch Capture One kann
  • Programm beschleunigen durch Reduktion auf das Wesentliche, z.B. das Web- und Diashow-Modul habe ich noch nie benutzt…

Hier kannst du die Beta kostenlos herunterladen (Eine Registrierung ist leider notwendig um die Daten zu laden).

Weitere Infos im Youtube-Channel von Adobe Lightroom.

Fstoppers hat die neuen Funktionen auch sehr schön zusammengefasst.

Die LightroomQueen hat wohl die mit Abstand ausführlichste Aufstellung aller Neuerungen, die ich bisher gesehen habe.

Wichtig:

Ein Import deines alten Kataloges aus Lightroom 4 oder früher ist leider nicht möglich. Das wird erst mit der finalen Version unterstützt. Die Beta soll dazu dienen sich an die neuen Möglichkeiten zu gewöhnen und Fehler zu finden. Also nicht vergessen es ist eine BETA! Ich würde damit auf keine Fotos ohne ein richtiges BackUp bearbeiten. Es kann durchaus zu Problemen und Datenverlust kommen.

4 Mrz

Phase One stellte neue digitale Rückteile für Mittelformatkameras vor

Produktneuigkeiten von Mittelformatkamerahersteller Phase One

Phase One stellt neue digitale Rückteile mit Vollformatsensor und bis zu 80MP vor. Link zur Produktseite.

Link zu Photoscala.

Später mehr Infos…Preise ab 29.900€ xD

Phase One MIttelformat Kamera